In den Raum gedreht

Aktives Zeichnen II

Claudia-Maria Luenig.

Jahresthema 2025: Übergänge – Wirklichkeit oder Fiktion


Präsentation des Work in Progress & Finissage | Freitag, 21. März 2025, 19 – 22 Uhr

Zum Abschluss: Die Künstlerin im Gespräch mit Simon Goritschnig.

Jour fixe | jeden Samstag, 17 – 19 Uhr

Öffnungszeiten | Donnerstag – Samstag, 17 – 19 Uhr und nach Vereinbarung.

Ausstellungsdauer | 31. Jänner – 22. März 2025

Die Arbeit an der Raumzeichnung geht weiter: Anschließend an das Projekt “Aus dem Nichts an die Wand” von 2024 geht Claudia-Maria Luenig nun einen Schritt weiter in den Raum. Ein Knäuel aus Fäden dient als Basis. Das Knäuel war der visuelle Rest, das Übriggebliebene aller in den Raum verspannten Fäden, nachdem die Wandzeichnung im Jahr 2024 nach Ende des aktiven Zeichenprozesses “entfernt” wurde. Der Faden verschwindet im Knäuel, und alles erscheint dicht und kompakt, aber begrenzt. Abgewickelt und ausgebreitet erscheint der Faden fast endlos – wie unser Leben. Und doch ist das Ende schnell gefunden…

Aus der Fadenkonstruktion entwickeln sich zufällig Linien, die sich ausbreiten, den Raum neu strukturieren und Körper umfassen. Sie werden sowohl entlang der Wand als auch vermehrt im Raum verspannt, und schon entstandene Zeichnungen werden integriert.

Claudia-Maria Luenig interessiert der Raum zwischen dem Selbst und dem Anderen als fragile Schnittstelle zwischen Individuum und sozialer Welt. Sie orientiert sich dabei am (eigenen) Körper, dessen Präsenz die Grundlage jeder Existenz ist.