Under the Line
Solo exhibition | custom house Gallery + studios | Westport Irland
Opening: January 21st at 6 pm
exhibition duration: 22.1.2027 to 28.2.2027
15th to 28th January artist residency custom house
Eröffnung: 6. November um 19 Uhr
Begrüßung: Tanja Prušnik (Präsidentin Künstlerhaus Vereinigung)
Günther Oberhollenzer (Künstlerischer Leiter)
Zur Ausstellung: Rhea Tebbich und Berthold Ecker (Kurator*innen)
IM RAHMEN DER VIENNA ART WEEK 2026
Kuratiert von Rhea Tebbich und Berthold Ecker
Das Künstlerhaus zeigt mit Linda Christanell eine der Pionierinnen der feministischen Avantgarde. Die Künstlerin ist ein langjähriges Mitglied der Vereinigung, die Personale ist ihre bisher größte Ausstellung.
In der Retrospektive wird erstmals Christanells gesamtes Frühwerk bis zu ihren Filmen beleuchtet. Bisher weitgehend unbekanntes Filmmaterial wird in Kooperation mit dem Filmmuseum neu restauriert und präsentiert. In der Gegenüberstellung mit Positionen junger Künstlerinnen zeigt sich die ungebrochene Aktualität ihres Werkes.
MIT KÜNSTLERISCHEN ARBEITEN VON
Renate Bertlmann, Andrea Freiberger, Kiki Furlan, Ingrid Gaier, Gudrun Kampl, Claudia-Maria Luenig, Karin Mack, Elisabeth Melkonyan, Christiana Perschon, Margot Pilz, Gerlinde Wurth
PARALLEL VIENNA 2026
Mit Arbeiten von Ricarda Hoop, Claudia-Maria Luenig & Hannah Stippl
In Zusammenarbeit mit puuulspace
Termin | 9. – 13. September 2026
Ort | Otto Wagner Areal, Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien
Pavilion 7, 2. Stock, Raum 218

Zeichnung beginnt mit einer Linie – doch sie endet selten am Rand des Papiers.
Lines Becoming Place versammelt drei künstlerische Positionen, die Zeichnung nicht allein als Arbeit auf Papier, sondern als räumliche und prozesshafte Praxis verstehen. Die Arbeiten von Ricarda Hoop, Claudia-Maria Luenig und Hannah Stippl führen die Linie über das Papier hinaus und entwickeln sie als ortsbezogene Installation, performative Handlung, serielle Struktur und offenes System weiter. Zeichnung wird dabei zu einer Praxis des Denkens, Beobachtens, Ordnens und Verbindens – und zu einer Möglichkeit, Raum nicht nur abzubilden, sondern hervorzubringen.
Lines Becoming Place versteht Zeichnung als etwas, das sich bewegt – vom Papier in den Raum, von der Spur zur Handlung und von der einzelnen Linie zum Ort.



Claudia-Maria Luenig, Flüchtig II (1-11), 2025/2026, Tuschestift auf Papier, 60x40cm

Claudia-Maria Luenig, Flüchtig II (1-11), 2025/2026, Tuschestift aufPapier, 60x40xm
Anna Rudolf (NL/SUI) / Claudia-Maria Luenig (AT/D)
Aktives Zeichnen | 6. Februar – 6. März 2026
1. Jour Fixe | Samstag, 14. Februar, 15 – 18 Uhr, mit Claudia-Maria Luenig
2. Jour Fixe | Freitag, 27. Februar, 15 – 18 Uhr, mit beiden Künstlerinnen
Eröffnung | Freitag, 6. März 2026, 19 Uhr
Zum Projekt spricht Georg Lebzelter, Künstler, Vizepräsident Künstlerhaus Wien
Ausstellungsdauer | bis 13. März 2026
Öffnungszeiten | jeweils Donnerstag – Samstag, 15 – 19 Uhr und nach Vereinbarung.
Die Künstlerinnen Claudia-Maria Luenig und Anna Rudolf werden über einen Zeitraum von 5 Wochen das prozesshafte Zeichnen über ihre eigenen Strategien entwickeln, aber mit dem Ziel, sich am Ende der Ausstellungszeit zeichnerisch und räumlich anzunähern. Der Ausstellungsraum puuul fungiert dabei als gemeinsame Zeichenfläche, auf der sich die Künstlerinnen austauschen, geteilte Strategien entwickeln und diese im Prozess erproben.
Solo Ausstellung
Eröffnung: Mittwoch, 3. Dezember um 18.30 Uhr
Begrüßung: Bettina Anzeletti
Einführung: Maria Christine Holter, Kunsthistorikerin und Kuratorin
Eröffnung: Abgeordneter zum Nationalrat Fritz Ofenauer
Ausstellungsbrücke, Regierungsviertel, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten
Ausstellungsdauer: 4. Dezember bis 1. Februar 2025
Elisabeth Czihak, Claudia-Maria Luenig
Das Innen, das Zwischen, der Umraum
Eröffnung der Ausstellung, 16.10.2025 um 18 Uhr
Einführung: Simone Barlian
Ausstellung : 17.10. bis 13.11.2025
Im OÖ Kunstverein Ursulinenhof im OÖ Kulturquartier
Landstrasse 31 / 4020 Linz
Di-Fr 14 – 18 Uhr, Sa, So und Feiertag geschlossen
Die Künstlerinnen Elisabeth Czihak und Claudia-Maria Luenig zeigen in der Ausstellung Das Innen, das Zwischen, der Umraum Arbeiten die sich mit verschiedenen Aspekten des Raumes, des Zwischenraumes und der erlebten Erfahrung von Räumen durch den eigenen Körper, beschäftigen. Installativ, zeichnerisch und durch das Medium Fotografie werden diese Momente festgehalten.
COMBINED
Curated by Vassiliki Vayenou & Stratis Pantazis
Opening: Saturday 18 October 2025, at 18:30
A Wine Reception will be hosted by H.E. Austrian Ambassador Dr Susanne Bachfischer.
Thanks to the Austrian Embassy Nicosia for the support!
Venue: Old Electricity Board (Palia Ilektriki),
Address: Vladimirou Herakleous 8, Paphos 8010
Duration: 18 – 25 October 2025
Daily opening hours: 17:30- 20:30
Photos: Cornelia Mittendorfer
Kuratiert von Stratis Pantazis, Vassiliki Vayenou
Blanka Amezkua, Uwe Bressnik, Collectif MASI, Tamara Erde, Efi Fouriki, Dimitris Georgakopoulos, Marco Goldenstein, Yioula Hadjigeorgiou, Maria Hanl, Claudia-Maria Luenig, Eleni Lyra, Cornelia Mittendorfer, Karen Ostrom, Elena Panayotova, Aemilia Papaphilippou, Yiannis Pappas, Vicky Perikleous, Karin Maria Pfeifer, Andreas Savva
2. 8. 2025, 18:00 Opening – Ausstellungseröffnung
3.8. -7.9. 2025 Exhibition – Ausstellung, Samstag, Sonntag und Feiertag 14 – 18 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung
„Pink matters“, gerade in Zeiten wie diesen!
Was die Farbe Pink bedeutet und über unsere Gesellschaft und Welt aussagt, das ist Thema der Ausstellung.
Mit dem Verkauf der ersten Barbiepuppe im Jahr 1959 in einer pinkfarbenen Verpackung wurde Pink zur „Mädchenfarbe“ und zum Klischee. Berühmt sind auch der „Pink Panther“, eine Trickfilm-Figur der 1970er Jahre sowie die Sängerin Pink.
Was wissen wir aber über Pink? Pink ist eine künstliche Farbe, eine Mischung aus Rot mit etwas Blau und Weiß. Mit ein wenig Cyan wird aus Pink Violett und so zum Zeichen für friedensbewegte, queere oder religiöse Menschen. Ohne Pink wird Violett schließlich zu Blau und man assoziiert – um den Farbkreis zu schließen – die „Jungenfarbe“.
In der Kunstgeschichte haben Pink sowie das Verwandte Rosa wechselnde Bedeutungen. Pink ist in Porträts von Adligen und Regenten wahrzunehmen. Bis zum Rokoko steht Pink für Männlichkeit. Mit der Französische Revolution ändert sich die Bedeutung der Farbe.
Der Mann verzichtet auf farbige Kleidung und bevorzugt Schwarz. Damit grenzt er sich von den Eskapaden des Adels ab.
Frauen vereinnahmen nun die Farbe. In Westeuropa fungiert Pink nicht selten als Klischee für die Repräsentanz von Weiblichkeit.
Im Kampf für Gleichberechtigung transportiert die Farbe gleichwohl Empowerment und fordert dazu auf Interessen eigenmächtig, selbstverantwortlich und selbstbestimmt zu vertreten.
Die Ausstellung PINK untersucht die symbolischen Bedeutungen der Farbe in der zeitgenössischen Kunst sowie deren gesellschaftliche Vereinnahmung. Für das queere Kunstduo „Eva & Adele“ ist die Farbe Politik. Die beiden haben rasierte Köpfe, treten in rosa- oder pinkfarbener Kleidung auf, identifizieren sich als genderqueer und überwinden binäre Geschlechterrollen. Nicht minder für die Bedeutung von Pink sind kulturelle Prägung, persönliche Vorlieben sowie Alteritätserfahrungen aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder des Glaubens. So speisen sich die gezeigten Kunstwerke aus Lebensentwürfen, subjektiver Welterfahrung, kulturellen Quellen sowie politischen Haltungen. Auch Vorstellungen über die Ausweitung des Bildrepertoires auf die Popkultur sowie unseren Alltag sind anzutreffen.
Stefan-Maria Mittendorf Kunsthistoriker/Kurator für zeitgenössische Kunst
TEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN:
Eva & Adele,Tatjana Busch,Adidal Abou Chamat,Anke Doberauer, Dina Goldstein, Swaantje Güntzel, Betram Hasenauer, Barbara Kai- ser, Christof Kindlinger, Marina Krohs, Jan Kuck, Patricia Lincke , Claudia-Maria Luenig, Navot Miller, Florian Nöthe, Olamide Ogunade, HC Ohl, Christian Poelzler,Tom Schulhauser, Brigitte Stenzel, Susanne Thiemmann, Carsten Tschirner, Milen Till, Johannes Vetter, Koen Vermeule, Adrian Wald, Heidi Willberg
KuratorInnen: Stefan-Maria Mittendorf und Annette Hempfling
Vernissage: Do, 13.03.2025 19.00 Uhr Laufzeit: 14.03. – 03.08.2025
Di – Sa: 15 – 19 Uhr
SO: 14 – 18 Uhr
Works Claudia-Maria Luenig
Leibschema II – IV, 2021 -2025
Eröffnung — opening
Do/Thu, 16/1/2025, 19 Uhr
Begrüßung — welcoming speech
Igor Pucker, Präsident/president
Zur Ausstellung – about the exhibition
Claudia-Maria Luenig und Minna Kangasmaa, Kuratorinnen/curators
Ausstellungsdauer — duration of the exhibition
17/1 — 13/3/2025
Kleine Galerie – side gallery
Kurt Spitaler – renewed
Rahmenprogramm — program
25/1/2025 – 11 Uhr,
Literaturfrühstück des KSV
KSV Literary breakfast moderiert von/moderated by Maga. Gabriele Russwurm-Biró
Anni Arffman, Sophie Dvořák, Simon Goritschnig, Alfred Graf, Minna Kangasmaa, Veera Komulainen, Claudia-Maria Luenig, Christelle Mas, Wilhelm Scheruebl, Hannah Stippl, Sophie Tiller
Künstlerhaus
9020 Klagenfurt, Goethepark 1, T +43 463 55383 [email protected]
www.kunstvereinkaernten.at, www.facebook.com/kunstvereinkaernten Geöffnet — open
Di–Fr/Tue-Fri 12–18, Do/Thu 12–20, Sa/Sat 9–13
Kuratiert von Claudia-Maria Luenig und Minna Kangasmaa
Die Ausstellung Parallele Fiktionen der Natur zeigt Werke finnischer und österreichischer Künstler*innen, die sich sowohl materiell als auch konzeptio- nell mit dem Transfer von Natur in den Ausstellungsraum auseinandersetzen. Sie etablieren einen unverbrauchten Diskurs über ökologische, ökonomische oder ästhetische Werte und bauen zugleich eigene Systeme auf. Sie erfor- schen die Rolle der Spezies, die Analyse von Prozessen, Spuren und Struktu- ren, unterschiedliche Repräsentationen und malerische Studien von Sedi- menten und Gesteinsformationen sowie den Körper als abwesendes System in seiner natürlichen Umgebung.
Die Arbeit in unterschiedlichen Medien und räumlichen Kontexten unter- streicht dabei ihr starkes Interesse an Mikro- und Makroaspekten komplexer Formen und Mechanismen der Natur. Für W. F. Schelling, einen deutschen Vertreter der Naturphilosophie, ging es darum, die Natur in ihrer Gesamtheit zu erfassen, ihre allgemeine Struktur zu beschreiben und damit die Grund- lagen für die Naturwissenschaften zu legen. Naturvorgänge entwickeln
sich von einfachen, unkomplizierten Formen zu komplexen, komplizierten Formen. Schelling fasst diese Entwicklung in das Schema der Trias, die er mit Begriffen wie Materie bzw. Leben, Geist bzw. Bewusstsein und Mecha- nismen bzw. chemische Prozesse umreißt. Die Natur selbst bezeichnet er als causa sui. „Sie ist Ursache und Folge ihrer selbst, Produktion wie Produkt, Subjekt wie Objekt“.
Die Ausstellung zielt darauf ab, Systeme und Fiktionen zu schaffen, die parallel zur Natur verlaufen und eine gewisse Vollendung erreichen, während sie zugleich Transformationsprozesse und die Phänomene der Zeit reflektie- ren. Es werden Künstler*innen aus Oulu in Finnland gemeinsam mit Künst- ler*innen aus Österreich präsentiert, die alle in den letzten zehn Jahren im autonomen Ausstellungsraum basement ausgestellt haben oder eine andere Beziehung dazu haben. (Claudia-Maria Luenig)
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Claudia-Maria Luenig Works
Verwickelt, 2023 (Detail)
Tuschestift auf Papier, 70×2000 cm
© Bildrecht, Foto: Claudia-Maria Luenig
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Luenig interessiert der Raum zwischen dem Selbst und dem Anderen als fragile Schnittstelle von Individuum und sozialer Welt. Sie orientiert sich dabei am (eigenen) Körper, dessen Anwesenheit die Grundlage jeder Existenz ist.
Die Arbeit aus dem Zyklus Ausge- fächert orientiert sich an der Natur der Linie – als Faden und Spur zugleich. Diese Linien fokussieren sich nicht am Blick eines distanziert erkennenden Subjekts, sondern zeichnen die zutiefst persönliche Empfindung als einem verstehen- den Dasein auf.
Als Grundlagen für die sich entwickelnden Motive oder besser Strukturen, dienen Fäden, dünne von Hand gezeichnete Linien, ganz nah beieinander liegend, verdichtet, niemals überlappend, auch oft erst bei nahem Hinschauen komplett sichtbar. Luenig versichert sich der eigenen Existenz und der Existenz des Anderen, indem sie Linien zeichnet, gerade, gekrümmt, endlos, einfassend, umfassend, integriert, verfremdet, unterbrochen, ununterbrochen, gestickt, gerissen, gestrickt, kreisend. Nicht endende Felder von Linien, Hüllen, gehäkelt oder verhakt.